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Aktuelles

Am 31.08.2026 rollen gegen 11 Uhr sechs Radler*innen auf ihren Tandemfahrrädern auf dem Fischmarkt in Greifswald heran. Sie sind Teil der Mut-Tour, einer bundesweiten Tandemtour, bei der Menschen mit und ohne Depressionen gemeinsam 4.100 km durch die Landschaften und Städte radeln, um auf das Thema Depressionen aufmerksam zu machen. Sie wollen mit anderen Menschen ins Gespräch kommen, über psychische Gesundheit aufklären und mögliche Vorurteile abbauen. Bei der Veranstaltung auf dem Markt waren von der UGPD auch Katja Martens-Löhning (LUKA) und Sina Witkowski (Beratungsdienst Autismus) dabei. Gemeinsam mit anderen beratenden Institutionen aus Greifswald kamen sie mit den Teilnehmenden der Mut-Tour und anderen Interessierten ins Gespräch. 

Anschließend ging es für die Tour-Teilnehmenden auf ihrer Ostsee-Tour weiter über Stralsund, Rostock, Bad Doberan und Wismar bis nach Schwerin. Auch im kommenden Jahr können sich Interessierte gerne anschließen und gemeinsam Mut machen. 

Was für ein Tag! Am 18. August erwartete die Bewohner*innen des Senioren- und Wohnzentrums am Botanischen Garten eine ganz besondere Überraschung. „Plötzlich stand da ein Pony auf dem Flur.“, erzählt eine Bewohnerin und lacht. „Das war so niedlich und es ist sogar mit dem Fahrstuhl gefahren.“Doch wie kam es zu dieser Aktion? 

Einrichtungsleiter Jörn Pahl erklärt uns: „Wir haben gute Erfahrungen mit tierischen Besuchern gemacht, z.B. wenn wir Besuchshunde im Haus hatten. Viele unserer Senioren*innen sind sehr tierlieb und freuen sich über diese Abwechslung. Da meine Tochter in einem Reitverein aktiv ist, konnte ich Kontakte zur Besitzerin der Ponys knüpfen und fragte nach, ob sie sich vorstellen könnte, uns mit den Tieren zu besuchen. Sie war sofort einverstanden und so bereiteten wir den Nachmittag vor. Ich freue mich, dass es geklappt hat und die Bewohner*innen ganz begeistert waren.“ 

Und diese Begeisterung war deutlich spürbar: So sah man jede Menge lächelnde Gesichter bei den Senioren*innen, die mit großem Interesse die Ponys betrachteten, ihr Fell und ihre Mähnen streichelten und sie mit Möhrchen fütterten, die das Betreuungsteam vorbereitet hatte. Einige berichteten davon, früher selbst Pferde oder Ponys gehabt zu haben. Somit gab es unter den Teilnehmenden mehrere echte Pferdeliebhaber*innen. 

Die zwei geduldigen Tiere ließen sich von ihrer Besitzerin Emmi und deren Partner durch sämtliche Etagen des Hauses führen, fuhren zu diesem Zweck sogar mit dem Fahrstuhl und konnten sich somit in allen Wohnbereichen zeigen. Anschließend hatten die Beiden sich eine Pause verdient.

Dieser außergewöhnliche Besuch dauerte insgesamt ungefähr eine Stunde, aber auch Tage später ist er noch Thema. „Dass ich so etwas mal im Pflegeheim erlebe, hätte ich auch nicht gedacht. Das war richtig toll.“, schwärmt ein Bewohner der Einrichtung. „Ich hoffe, die Ponys kommen irgendwann einmal wieder zu uns.“ 

Um 9 Uhr wurden alle während einer feierlichen Begrüßung offiziell willkommen geheißen. Herzliche Worte gab es vom kaufmännischer Vorstand der Unternehmensgruppe Pommersche Diakonie Steffen Jaeckel, dem Bereichsgeschäftsführer der Wirtschaftsakademie Nord Dr. Olaf Martin sowie Marlen Kästner (Fachbereichsleiterin Gesundheit und Pflege sowie Kursleitung der Klasse GPA 26) und Saskia Streichert (Kursleitung der Klasse KApH 26). Ihre Botschaft kam von Herzen: Pflege ist so viel mehr als nur ein Beruf – sie ist Berufung, Menschlichkeit und Zukunft.

Wie herzlich die Stimmung war, brachte eine der neuen Auszubildenden wunderbar auf den Punkt: „Woow, die sind ja alle richtig nett hier!" Und genau das ist es, was unsere Schule ausmacht – bei uns begegnen sich Dozierende und Auszubildende auf Augenhöhe, offen, entspannt und mit ganz viel Herzlichkeit.

Auch zahlreiche Träger der praktischen Ausbildung waren mit dabei, um die neuen Gesichter persönlich kennenzulernen und gemeinsam in den Austausch zu gehen. Schon in den ersten Gesprächen zwischen Lernenden, Praxispartnern und Pflegepädagog*innen wurde spürbar, wie eng Theorie und Praxis bei uns zusammenwachsen – ein wirklich gelungener Auftakt.

Liebe neue Auszubildende, wir wünschen euch von Herzen einen tollen Start, viele schöne Lernmomente und eine Zeit voller Wachstum, Begegnungen und spannender Entwicklung. Schön, dass ihr da seid – wir freuen uns riesig, die Zukunft gemeinsam mit euch zu gestalten!

Das BBW Greifswald freut sich über Verstärkung: Mit Mia und Luisa wurden am 1. September 2026 zwei neue duale Studentinnen begrüßt. Sie sind bereits die dritte Generation dual Studierender in unserem Haus. Mia und Luisa studieren Soziale Arbeit an der Hochschule Neubrandenburg und werden den Praxisteil ihres dualen Studiums in den kommenden drei Jahren unter anderem im Wohnbereich im BBW Greifswald absolvieren. Zum Auftakt stand ein gemeinsamer Kennenlerntag auf dem Programm.

Bei einem gemeinsamen Frühstück, einer Vorstellungsrunde und verschiedenen Eisbrecherspielen konnten erste Kontakte geknüpft werden. Anschließend erhielten die Studentinnen einen Einblick in die unterschiedlichen Bereiche des BBW Greifswald und lernten während des Rundgangs auch den Wohnbereich kennen, wo Mia und Luisa während ihrer Studienzeit wertvolle Praxiserfahrungen sammeln werden. Außerdem werden sie in verschiedene Projekte eingebunden sein und so die Arbeit im BBW aktiv mitgestalten.

Für Mia ist der Studienstart zugleich eine Rückkehr an einen vertrauten Ort: Sie hat bereits ihre Ausbildung zur Erzieherin im BBW Greifswald absolviert und freut sich darauf, unserer Einrichtung auch während ihres Studiums verbunden zu bleiben. Auch Luisa erfüllt sich mit dem dualen Studium einen lang gehegten Wunsch. Schon als Kind stand für sie fest, dass sie später im pädagogischen Bereich arbeiten und Jugendliche auf ihrem Weg begleiten möchte. Die Kombination aus Theorie und Praxis von Beginn an sehen beide Studentinnen als idealen Einstieg in das Berufsfeld der Sozialen Arbeit.

Wir wünschen Mia und Luisa einen gelungenen Start, viele spannende Erfahrungen und freuen uns auf die gemeinsame Zeit!
 

Sonnig bis wolkig mit Aussicht auf fröhliches Kinderlachen?! Das diesjährige Sommerfest sorgte mit einem abwechslungsreiches Programm für beste Stimmung. Zahlreiche Kinder und Jugendliche nutzten die Gelegenheit, gemeinsam einen erlebnisreichen Tag voller Spaß, Kreativität und Bewegung zu verbringen. Viele Wohngruppen haben sich beteiligt, um einen schönen Nachmittag auf die Beine zu stellen. Zum ersten Mal fand es auf dem Gelände des Therapiezentrums “Alte Schule” im Heilpädagogischen Zentrum Schlatkow statt.

Ein besonderer Höhepunkt war die Aufführung der Tanzgruppe “Bühnenblitz”, die ihr Können mit viel Begeisterung und Energie präsentierte. Die jungen Tänzer*innen wurden für ihre mitreißenden Darbietungen mit großem Applaus belohnt und begeisterten das Publikum mit ihren einstudierten Choreografien.

Auch die zahlreichen Mitmachangebote fanden großen Anklang. Die Hüpfburg war durchgehend gut besucht und bot den Kindern jede Menge Gelegenheit, sich auszutoben. Kreative Köpfe konnten sich beim Gestalten von Henna-Tattoos verschönern lassen oder beim T-Shirt-Druck oder Perlenarmbänderfädeln ihre eigenen individuellen Motive entwerfen und mit nach Hause nehmen. Daneben konnten auch Anti-Stress-Bälle konnten gebastelt werden.

Ein besonderes Zeichen für Gemeinschaft und Mitgestaltung setzte das Graffiti-Projekt. Gemeinsam gestalteten die Kinder und Jugendlichen die Ideen für den künftigen Jugendtreff “Butze”. Mit viel Kreativität entstanden farbenfrohe Kunstwerke, die zeigen, wie junge Menschen ihren Treffpunkt aktiv mitgestalten möchten.

Für sportliche Herausforderungen sorgte der Nonsens-Parcours des Jugendhilfezentrums "Am Brandteichgraben", bei dem Geschicklichkeit, Humor und Kampfeist gefragt waren. Die ungewöhnlichen Aufgaben brachten die Teilnehmenden immer wieder zum Lachen und sorgten für viele lustige Momente. Am Ende winkten den ersten drei Platzierten tolle Preise.

Natürlich gab es auch Einiges für den Magen - die Wohngruppen haben wieder eine großartige Versorgung mit Kuchen, Obst, Schnittchen und einem Grillbuffet auf die Beine gestellt. Daneben gab es einen Mocktail-Stand, der von unserem Jugendparlament betreut wurde.

Das Sommerfest bot damit eine gelungene Mischung aus Unterhaltung, Bewegung und kreativer Beteiligung. Die Organisatoren zeigten sich sehr zufrieden mit der großen Resonanz und der positiven Stimmung. Für die Kinder und ihre Familien bleibt der Tag sicherlich noch lange in guter Erinnerung und hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig gemeinsame Veranstaltungen für das Miteinander in der Gemeinschaft sind.

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