Pommersche Diakonie Lebensfelder bestellen

Aktuelles

Die Tagespflege des Pommerschen Diakonievereins e.V. in Demmin setzt auf Bewegung und Aktivität, um die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Tagesgäste zu fördern. Einmal wöchentlich treffen sich die Seniorinnen und Senioren zu gemeinsamen Sport- und Bewegungsangeboten, die nicht nur fit halten, sondern auch Freude bereiten.

Dank der Unterstützung der AOK Nordost konnten Mitarbeitende der Tagespflege in den Präventionsangeboten „Rollende Bewegung“ sowie „Balance- und Krafttraining“ ausgebildet werden. Dadurch können sie die Tagesgäste fachkundig bei den Übungen begleiten und individuell unterstützen.

Die sogenannte „Rollende Bewegung“ ist besonders gelenkschonend und eignet sich hervorragend für ältere Menschen sowie Personen mit eingeschränkter Mobilität. Durch die sanften Bewegungsabläufe werden Haut und Muskulatur besser durchblutet. Gleichzeitig fördert die gezielte Bewegungssteuerung die geistige Fitness.

Auch das Balance- und Krafttraining gehört fest zum Bewegungsprogramm. Während das Krafttraining den Muskelaufbau unterstützt und die Knochen stärkt, verbessert das Balancetraining die Koordination und aktiviert die Tiefenmuskulatur. Eine gute Balance hilft dabei, Stürze zu vermeiden und erleichtert alltägliche Aufgaben wie Treppensteigen oder das Tragen von Einkäufen.

Die Tagesgäste nehmen mit großer Freude und viel Engagement an den Übungen teil. Ergänzt wird das Angebot durch fast tägliche Spaziergänge, die – je nach Wetterlage – stattfinden und ebenfalls einen wichtigen Beitrag zur Sturzprävention leisten.

Einladung zum Tag der offenen Tür
Interessierte Besucherinnen und Besucher haben Gelegenheit, die Räumlichkeiten der Tagespflege kennenzulernen und sich über die vielfältigen Betreuungs- und Aktivierungsangebote zu informieren. Der Tag der offenen Tür findet am 09. Juni 2026 von 10:00 bis 13:00 Uhr in der Tagespflege des Pommerschen Diakonievereins, Rudolf-Breitscheid-Straße 40, 17109 Demmin, statt. 

Das Team der Tagespflege Demmin freut sich auf zahlreiche Gäste und lädt herzlich zum Kennenlernen ein.

Unter dem Motto „Teilhabe ist Menschenrecht“ setzten die Teilnehmenden ein deutliches Zeichen für mehr Inklusion, Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe in allen Lebensbereichen.

Gemeinsam mit zahlreichen Initiativen, Verbänden und Unterstützerinnen und Unterstützern machten wir auf bestehende Barrieren aufmerksam – sowohl im Alltag als auch im Arbeitsleben. In Redebeiträgen und Gesprächen wurde betont, dass echte Teilhabe mehr bedeutet als bloße Integration: Menschen mit Behinderung müssen die gleichen Rechte, Chancen und Mitbestimmungsmöglichkeiten erhalten wie alle anderen.

Die Teilnahme an der Demonstration war für den Werkstattrat eine wichtige Gelegenheit, die Interessen der Beschäftigten sichtbar zu machen und politische Veränderungen einzufordern. Gleichzeitig stärkte die gemeinsame Aktion das Gemeinschaftsgefühl und das Engagement für eine inklusive Gesellschaft.

Für die Gruppe stand die inklusive Vermittlung von Geschichte im Vordergrund. Ziel war es, Barrieren abzubauen und ein gemeinsames Gedenken sowie Lernen zu ermöglichen.

Nach der Ankunft auf dem Gelände der Gedenkstätte wurde bewusst Zeit für eine erste Orientierung eingeplant. Die Weitläufigkeit des Areals und die unmittelbare Nähe zum Schwedtsee erzeugten eine stille, respektvolle Atmosphäre.

Es erfolgte eine Führung in leichter Sprache, ergänzt durch Angebote der Gedenkstätte, die speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen zugeschnitten sind. Der Rundgang führte vorbei an den ehemaligen Häftlingsbaracken, dem Zellenbau und zum „Haus der Lagergemeinschaft“. Besonders intensiv wurde über den Alltag der Häftlinge sowie die Solidarität unter den Frauen im Lager gesprochen. Dabei zeigte sich großes Interesse an den persönlichen Schicksalen, wodurch die abstrakte Geschichte greifbar wurde. Durch den Einsatz visueller Materialien und verständlicher Sprache konnte der historische Kontext für alle zugänglich vermittelt werden.

Ein zentraler Moment war das gemeinsame Verweilen an der Gedenkmauer. Hier bestand die Möglichkeit, innezuhalten und den Tag zu reflektieren. Viele äußerten tiefes Mitgefühl für die Opfer, und es wurde die Bedeutung hervorgehoben, dass sich eine solche Geschichte niemals wiederholen darf. Trotz der Schwere des Themas entwickelte sich ein starkes Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Gruppe.

Ein gemeinsames Mittagessen in einem griechischen Restaurant rundete den Tag ab.

Die Bildungsfahrt nach Ravensbrück wurde insgesamt als voller Erfolg bewertet. Sie zeigte, dass historische Bildung auch bei komplexen und belastenden Themen inklusiv gestaltet werden kann. Die Gruppe kehrte mit einem geschärften Bewusstsein für Menschenrechte und die Würde des Einzelnen zurück.

 

 

 

 

 

Bei der jüngsten Mitgliederversammlung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke e.V. (BAG BBW) in Berlin wurde ein neues Leitungsteam gewählt, das die Arbeit des Verbands in den kommenden vier Jahren prägen wird. Tobias Schmidt, Hauptgeschäftsführer der BBW Leipzig Gruppe, erhielt erneut das Vertrauen der Mitglieder und führt die BAG BBW weiterhin als Vorsitzender. Ebenfalls Teil des neuen Vorstands ist Stefanie Niemeyer, Bereichsgeschäftsführerin des BerufsBildungsWerks Greifswald. Zudem übernimmt Bereichscontrollerin Katharina Rumschkowski künftig die Aufgabe der Rechnungsprüfung.

Wir gratulieren allen Gewählten und wünschen dem gesamten Vorstandsteam viel Erfolg, Inspiration und eine konstruktive Zusammenarbeit.

Das Netzwerk Demenz und Kultur wurde 2022 in Greifswald gegründet. Gemeinsam mit Akteuren bereits bestehender Netzwerke haben die Partner*innen sich das Ziel gesetzt, Greifswald zu einer demenzsensiblen Kommune zu entwickeln. Ein Schwerpunkt ist dabei die Förderung kultureller Teilhabe von Menschen mit einer Demenzerkrankung. Es entwickelte sich eine enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Kultureinrichtungen der Stadt, sodass mehrere Angebote entstanden sind, die Rücksicht auf die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz nehmen. Eine dieser wiederkehrenden Veranstaltungen ist der „demenzsensible Tierparkbesuch“. Das Netzwerk lädt mehrfach im Jahr Seniorinnen und Senioren dazu ein, an diesem besonderen Erlebnis teilzuhaben. 

So machte sich auch unser Betreuungsteam vom Senioren- und Wohnzentrum am Botanischen Garten mit einer Gruppe Bewohner*innen auf den Weg in den Greifswalder Tierpark. Bei schönstem Frühlingswetter machte der Ausflug natürlich gleich doppelt so viel Spaß und die Teilnehmenden genossen die wärmenden Sonnenstrahlen. 
Im Tierpark angekommen stieg die Neugierde, als Tierpflegerin Verena Ehrke mit der Tierschau begann. Nach und nach präsentierte sie den entzückt Zuschauenden verschiedene Tiere, die auch vorsichtig berührt und gestreichelt werden durften. Dabei wurden die haptischen Sinne der Senior*innen ganz schön gefordert, denn von kuschelig weich, über stachelig, bis hin zu hart gepanzert war alles dabei. Nebenbei teilte Frau Ehrke spannende Details oder erklärte die besonderen Verhaltensweisen der Tiere. Sogar die beiden Esel Lotti und Lothar kamen zu Besuch und durften gestreichelt und mit Mohrrüben gefüttert werden. Auch das brachte die Teilnehmenden zum Schmunzeln und Staunen. Am Ende hatte wohl jede*r ein persönliches Lieblingstier auserkoren.

Die Eindrücke wurden anschließend gemeinsam bei Kaffee und Kuchen ausgewertet. Das Team des Tierparks hatte zu diesem Zweck in der Zooschule eine große Kaffeetafel liebevoll hergerichtet, sodass die Teilnehmende eine Pause einlegen konnten. 

Danach machten sich alle noch einmal zu einer Runde über das Tierparkgelände auf, beobachteten zahlreiche Spezies, bestaunten die neu errichteten Anlagen und die vielfältige Bepflanzung. Erinnerungen an vorherige Besuche wurden geweckt und geteilt, denn in den vergangenen 40 Jahren hat sich vieles hier verändert.

Wir bedanken uns herzlich beim Netzwerk Demenz und Kultur sowie bei den Mitarbeitenden des Greifswalder Tierparks für diesen herrlichen Nachmittag voller Unbeschwertheit und glückseligem Lächeln unserer Senior*innen.

 

 

 

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