Mit dabei: die Marktleiter Lars Runge und Mathias Starch und Marktleiterin Judith Schönefeld der Greifswalder REWE-Märkte, Herr Janeck als Teamleiter für den Vertrieb, die Sozialpädagogin und die Integrationsassistentin aus dem Dienst zur betrieblichen Inklusion sowie der REWE-Regionsvertriebsleiter Ost und Behindertenbeauftragte Veit Kamm. Eine Runde mit ganz unterschiedlichen Perspektiven – aber einer gemeinsamen Sprache: Offenheit, Neugier und echter Gestaltungswille.
Und genau das war spürbar. Ideen flogen durch den Raum, wurden aufgegriffen, weitergedacht, konkretisiert. Kein „Man könnte ja mal…“, sondern ein klares „Lass uns das angehen!“.
Die Ansätze? So vielfältig wie praxisnah: Produkte aus der Greifenwerkstatt in den REWE-Märkten. Dienstleistungen im Garten- und Landschaftsbau für die Pflege der Standorte. Und vor allem: echte Begegnungen schaffen. Denn darum ging es im Kern: Übergänge ermöglichen. Menschen in der beruflichen Bildung die Chance geben, den Arbeitsalltag im Markt kennenzulernen – tageweise, begleitet, ganz praktisch. Reinschnuppern, ausprobieren, Kontakte knüpfen. Barrieren abbauen, bevor sie überhaupt entstehen.
Die Idee dahinter ist so einfach wie wirkungsvoll: Praxis schafft Erfahrung. Und Erfahrung öffnet Türen. Ob ausgelagerte Arbeitsplätze oder kleine Arbeitsgruppen aus dem Berufsbildungsbereich mit einem oder einer Bildungsbegleiterin direkt im Markt – die nächsten Schritte sind längst in Planung. Erste konkrete Verabredungen stehen, ein Folgetermin ist bereits gesetzt.
Bei all der inhaltlichen Tiefe wurde viel gelacht. Weil Zusammenarbeit dann am besten funktioniert, wenn sie nicht nur sinnvoll, sondern auch menschlich ist.
Das Fazit dieses Tages: großes Interesse, offene Ohren, wache Augen – und vor allem ein echtes „Wir wollen das gemeinsam“. Ein starkes Signal. Und ein noch stärkerer Anfang.